| Susanna Schwager |
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| dies ist das gästebuch. schreiben sie drauf los! persönliche mitteilungen oder anfragen können sie mir direkt als
(4) Yvonne Bockmaier schrieb am 01. Feb 11, 20:35
Ihr Buch "Das volle Leben" ist großartig! Weil es die Menschen in den Vordergrund stellt, nicht die Autorin. Gratuliere! Darf ich fragen, wie Sie vorgegangen sind? Ich würde gerne in Günzburg, wo ich wohne, so etwas schreiben. (3) Giorgio Girardet schrieb am 24. Oct 10, 11:31
Liebe Frau Schwager mit "Fleisch und Blut" haben Sie den Metzger-Roman geschrieben, den Jeremias Gotthelf nicht zuwege brachte. Ihr Grossvater hat ihn erlebt. Vom Emmental bis in die Kontore SBG. In einer blutleeren Subventionsliteratur haben Sie einen Mann, Dinge sagen lassen, die heutige Männer öffentlich nicht mehr sagen dürfen. "Säbi Zyt", die Zeit vor 1968 hat in "Fleisch und Blut" ein grossartiges Denkmal erhalten. Und auch die "Aktivdienstgegeration" der eine naseweise Historikergeneration "die Ehre" abgeschnitten hat. Sie haben aus den meisterschen Lebensfrüchten einen reichen Korb Lesefrüchte gemacht. Ich lese immer wieder in "Fleisch und Blut". 1994 hab ich mein Lizetiat zum Zürcher Metzgerhandwerk abgegeben. Viele Konjekturen, Vermutungen, "Einfühlungen" fand ich in wetterfester Sprache aus Hans Meisters Mund bestätigt. "Fleisch und Blut" ist wohl eines der wichtigsten Schweizer Bücher der letzten 10 Jahre. (2) karl blaas schrieb am 11. Oct 10, 03:24
nun, nachdem ich mir den (sehr bekömmlichen) - nach heutiger diktion - "schunggen in einem schnorz reingesaugt" habe, sind meine voreiligen schlüsse schlüssiger geworden: da könnten gleich ein paar hochgelahrte fakultäten mehr noch zumachen - bei der strotzenden ehrlichkeit und beobachtungsgabe von diesem alten mannli - z.b. ein paar psychologische, politounlogische, historische und selbst einige literaturkundliche. denn solche bücher sind viel zu rar.was der hans so entspannt dahererzählt über not, elend, schweizer "kriegs"erlebnisse, drahtzieher, mitläufer, ausbeuter, überlebenskampf und -freude, lug und trug, über echt wahre wahrheiten, echte metzgerskunst und über innere werte, mag vielen etwas zu einfach klingen. mir hat es viele neue einsichten gebracht und manch alte wieder aufgefrischt . habt grossen dank - hans meister und susanna schwager! (1) karl blaas schrieb am 09. Oct 10, 13:56
lafern ist hier angesagt. so sei es denn.wenn eine so daherlafert wie in "fleisch und blut", lässt dies, schon nach 32 seiten, folgenden schluss zu: in der dichte und der art, wie diese alten leute sich äussern, steckt mehr freude, greifbares, mehr erkenntnis, erfahrung und lebensweisheit als eine ganze philosophische fakultät je zusammenkriegt. und hat, nebenbei, den vorteil, dass es auch gleich ins eigene fleisch und blut übergeht, mühelos. pardon! muss zurück zu meinem buch - weiterlesen...
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