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nach "fleisch & blut. das leben des metzgers hans meister"
die kehrseite der medaille
«Die Frau des Metzgers» erzählt von der Kindheit und Jugend einer Generation, die dabei ist, uns zu verlassen. In einer armen Grossfamilie aus Solothurn beginnt die Geschichte von Hildi. Zu ihr, der Schweigenden, führt uns ein Geflecht von Stimmen, die sich erinnern, wie sie als Kind mitten in einer unübersichtlichen Schar von Geschwistern aufwuchs, wie sie als Jugendliche in der Fabrik arbeitete, um den dringend benötigten Lohn nach Hause zu bringen. Von Ungewissheiten beim Erwachsenwerden ist die Rede, vom Tändeln, vom Kinderkriegen und Heiratenmüssen. Von Grenzüberschreitungen und Hingabe wird erzählt, von stillen Frauen, tapferen Kindern und auch vom Weinen der Männer.
Wie war das Leben an der Seite von Hans Meister, dem jungen Metzgersburschen, der ganz unten anfing und mit Hildi eine Familie gründete und ein eigenes Geschäft? Der sie, als es bergauf ging, vom Dorf in die Stadt verpflanzte und ihr einen Pelzmantel schenkte? Wer war die Frau neben dem energischen Metzger, der die Welt gern besser gemacht hätte? Was wurde aus ihrer Liebe? Und wie ging sie von der Welt?
Unter dem Erzählen der Stimmen, die sich überkreuzen und verknoten, formen sich die zeitgeschichtlichen Bilder als Kulisse hinter einer Frau, die ihr Geheimnis mit sich nahm.
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Vier wochen auf der bestsellerliste
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literaturpreis des kantons zürich für "die frau des metzgers"
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regierungsrat Markus Notter anlässlich der Verleihung der Literaturauszeichnung des Kantons Zürich
"susanna Schwagers behutsame Darstellung zeichnet aus, dass sie sich nie über die Berichte ihrer Zeugen erhebt und die unerklärlichen Leerstellen dieser Vita in ihrem Geheimnis belässt. Nicht zuletzt gewähren die hier versammelten Stimmen eine anrührende Vorstellung von den menschlichen Freuden und Nöten in den unteren Regionen des Gesellschaft."
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Christine Hubacher, Radio DRS
"Eine Zeitreise. Ein Buch über die Liebe, das Leben, zum Lachen und zum Weinen. Da ist alles drin, was ein Buch bieten kann."
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Beatrice von Matt
Auch dieser "zweite" Band nach "Fleisch und Blut" ist eine Lesefreude. Das ist wunderbar gemacht und ergreifend zugleich. Unglaublich, was da alles mitschwimmt von früher, besonders auch für die Leserin.
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Christian Hubschmid, SonntagsZeitung
"Ich verschlang dieses Buch, legte es nicht mehr weg, nicht einmal auf dem WC. Ein erschütterndes Porträt einer herzensguten Ehefrau und Mutter, die so lange zu allem Ja und Amen sagt, bis sie mit dem Messer auf die Tochter losgeht."
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Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ
Susanna Schwager hat den Stoff nicht auf eine Familiengeschichte reduziert und nimmt keine Schuldzuweisungen vor. Aus den Schilderungen in diesem Buch erwächst eine mit Details gesättigte Dokumentation des schweizerischen Alltags ohne Hochglanzfolie. Die Mehrfachperspektive lässt unterschiedliche Deutungen und Nuancen zu und verführt die Lesenden zum Nachdenken.
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Jost Auf der Maur, NZZ am Sonntag
"Ich habe diesen Zweitling skeptisch in die Hand genommen, nach dem feinen "Fleisch und Blut". Zweimal will so etwas Spezielles ja nicht oft gelingen. Nach den ersten Seiten das Gefühl, bereits wieder zu Hause zu sein in dieser Sprache. Die Geschichte der Frau des Metzgers hat mich genauso tief beeindruckt wie der Erstling, nur ist sie gesellschaftspolitisch noch drängender. In einem Zug habe ich dieses Buch zu Ende gelesen."
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Denise Marquard, Tages-Anzeiger
"Ebenso spannend und eloquent wie das erste Buch. Es erfüllt alle Voraussetzungen, um an 'Fleisch und Blut' anzuknüpfen. Die wahren Heldinnen sind die Frauen, die über ihre Schatten sprangen, um offen zu sagen, was sich in so manch anderer Familie ebenfalls zugetragen haben könnte."
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Susanne Tschumi, Berner Zeitung
"Susanna Schwager widmet ihr neuestes Buch dem Leben einer Schweigenden. In schnörkelloser Sprache ermöglicht sie dem Leser einen authentischen und spannenden Einblick in das Leben einer einzelnen Frau, aber auch in die Lebensumstände des 20. Jahrhunderts. Der Reiz des Buches liegt in den verschiedenen Sichtweisen und in den sprachlichen Nuancen, mit denen verschiedene Menschen Hildis Geschichte erzählen. Ein unbedingt lesenswertes Buch!"
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